Chancen der Studienplatzklage

Die Kapazitätsklage ist der, seit dem "Numerus Clausus" Urteil des Bundesverfassungsgerichts, eröffnete Weg zu dem von Ihnen angestrebten Studienplatz in Ihrem Wunschstudium, ohne das Sie mehrere Wartesemester auf sich nehmen müssen.


Wir vetreten Sie bundesweit, wenn Sie keinen Studienplatz in Ihrem Wunschstudium von der Hochschule oder der Stiftung für Hochschulzulassung in Ihrem Wunschfach Medizin, Tiermedizin oder Psychologie erhalten haben.

 

Ein weiterer Schwerpunkt liegt natürlich auch auf dem Bundesland Bremen, wo wir in den letzten Jahren erfolgreich die Universität Bremen und die Hochschule Bremen Studienplätze eingeklagte haben.


Die Kapazitäten einer Hochschule sind gerichtlich voll überprüfbar. Die Zahl der Studienplätze eines Studiengangs müssen jedes Jahr neu berechnet werden. Die Berechnung ist und hängt von mehreren Faktoren ab. Die Erfolgsaussichten sind in den meisten Studiengängen realtiv hoch, da oftmals mehr Studienplätze vorhanden sind, als im vorhinein festgesetzt wurden. Hier setzt die Studienplatzklage an.


Die Kapazitätsklage erhöht aber Ihre Chancen einen Studienplatz in Ihrem Wunschstudium zu erhalten und kann damit letztlich die Wartezeit auf einen Studienplatz erheblich verringern.


Eine Kapazitätsklage wird immer gegen eine oder mehrere vorausgewählte Universitäten geführt. Niemals gegen die Stiftung für Hochschulzulassung selber.


In den Studiengängen Humanmedizin, Zahnmedizin und Tiermedizin, die zentral durch die Stiftung für Hochschulzulassung vergeben werden, sind die Chancen höher desto mehr Universitäten verklagt werden. Hier führen wir für ein sog. Rundschlagverfahren durch, d.h. es werden zwischen 10 und 16 Universitäten verklagt.


Wie viele Universitäten genau hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die entscheidenden Faktoren sind hierbei die Entscheidungen der Gerichte des jeweiligen Bezirks sowie der jeweiligen Universität und Ihre Entscheidung.

 

Wir tragen vor den Verwaltungsgerichten I. Instanz substantiert vor. Leider wird dieser Vortrag allen Antragstellern und Antragstellerinnen zugerechnet, also auch solchen die nur den Antrag pauschal stellen.

 

Dies ist in der II. Instanz vor dem Oberverwaltungsgericht anders. Hier sind die auf Hochschulrecht spezialisierten Rechtsanwälte "alleine". Wir analysieren die Beschlüsse der
1. Instanz selbstverständlich genau und konnten im Beschwerdeverfahren oftmals weitere Studienplätze für unsere Mandanten erreichen.