Kosten unserer Inanspruchnahme

Beauftragen Sie uns eine Studienplatzklage durchzuführen, so berechnen sich unsere Kosten nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) an Hand des jeweiligen Gegenstandswertes, der von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ist. 

 

Die Kosten sind daher nach außergerichtlicher und gerichtlicher Tätigkeit zu unterscheiden. Im Rahmen der außergerichtlichen Tätigkeit nehmen wir die Mindestgebühr, bewegen uns also am unteren Rand der Gebühren.

Die Kosten für das gerichtliche Verfahren richten sich streng nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz und dem Gegenstandswert. Hier haben wir nicht die Möglichkeit innerhalb eines Kostenrahmens zu agieren. Die Gebühren sind sozusagen starr.

 

Die am häufigsten vorkommenden Kosten berechnen sich wie folgt:

 

1. Gegenstandswert € 2500,00

Außergerichtlich: Geschäftsgebühr 0,6 (GW € 5000,00) =  € 238,71

Gerichtlicher Eilantrag: Verfahrensgebühr 1,3 = €  272,87

Gerichtskosten: € 219,00

Gesamtkosten Rechtsanwaltsvergütung: € 511,58

Gerichtskosten: € 219,00

 

2. Gegenstandswert € 5000,00

Außergerichtlich: Geschäftsgebühr 0,6 = 238,71

Gerichtlicher Eilantrag: Verfahrensgebühr 1,3 = € 492,54

Gerichtskosten: € 219,00

Gesamtkosten: € 731,25

Gerichtskosten: € 219,00

 

Wir werden Sie vor Mandantsannahme genau über die entstehenden Kosten aufklären, damit Sie wissen für welchen Abschnitt des Verfahrens sie was zahlen müssen. Auch werden Sie ausführlich über die gesamten Kostenrisiken aufgeklärt. Eine Studienplatzklage kann sehr teuer sein, da sich immer mehr Universitäten duch Rechtsanwälte vertreten lassen, was ein weiteres Kostenrisiko bedeutet.

 

Die Studienplatzklage ist eine sehr schwierige Materie und jeder Cent ist hier durch den spezialisierten Rechtsanwalt hart erarbeitet. Am Ende zahlen Sie aber wahrscheinlich bei uns weniger nach dem RVG als bei einem nicht auf das Hochschulrecht spezialisierten Rechtsanwalt.

 

Uns ist an größmöglicher Transparenz in dieser Frage gelegen, daher werden Sie auch für jedes Verfahren entsprechend über alles Kostenrisikien aufgeklärt. Die vorgenannten Gegenstandswerte beziehen sich immer auf die Streitwertfestsetzung der Verwaltungsgerichte.

 

Warum bieten wir kein Pauschalhonorar an?

 

Ein Pauschalhonorar hat für Sie zwar den Vorteil, dass Sie im Vorhinein sehr genau wissen welche Kosten unsererseits auf Sie zu kommen, aber für uns ist ein Pauschalhonorar schwierig abzuschätzen. Da es sich bei der Kapazitätsklage ausschließlich um gerichtliche Verfahren handelt sind wir gesetzlich verpflichtet nicht die gesetzlichen Gebühren des RVG nicht zu unterschreiten. Da aber die Art der Beendigung eines Verfahrens (Urteil, Beschluss oder Vergleich) sowie die Kostenentscheidung vorher nicht absehbar sind, können wir die entstehenden gerichtlichen Gebühren vorher nur grob abschätzen und laufen daher Gefahr gegen die gesetzlichen Vorschriften zu verstoßen.

 

Übernahme durch Rechtsschutzversicherung?

 

Ob die Rechtsschutzversicherung bzw. die Ihrer Eltern die Kosten übernimmt ist pauschal nicht zu beantworten. Bei älteren Rechtschutzversicherungen ist die Wahrscheinlichkeit höher, da in den neueren Policen der Rechtschutzversicherer der Bereich des Hochschulrechts weitgehend ausgeschlossen wurde.

 

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